Mittwoch, 5. April 2017

Cornwalls Küste: Trampelpfad der Superlative


Cornwall: Mit Natours Reisen können Wanderer eine Woche lang einen der drei schönsten Abschnitte des South West Coast Path erkunden – oder die drei Wanderungen kombinieren. Foto: Natours Reisen

Den South West Coast Path im eigenen Tempo und ohne Gepäck erwandern


Cornwalls Küste: Trampelpfad der Superlative


Osnabrück und Hamburg, April 2017 (gr): Der South West Coast Path ist ein Wanderweg der Superlative. 1014 Kilometer folgt er der Steilküste im Südwesten Englands und ist damit der längste Küstenwanderweg Europas. Einsame Buchten mit Namen wie Pepper Cove erinnern an Zeiten, als der schmale Trampelpfad vor allem von Schmugglern und Wrackplünderern begangenen wurde. Mit Natours Reisen können Wanderer in einer Woche im eigenen Tempo einen der drei schönsten Abschnitte in Cornwall erkunden. Oder eben in zwei oder drei Wochen die Wanderrouten miteinander kombinieren. Gepäcktransport zwischen den gemütlich-familiären Unterkünften ist inklusive.

England hat ein Schmuddelwetter-Image, aber Cornwall ist die rühmliche Ausnahme. In der Region scheint die Sonne 1600 Stunden im Jahr und der Golfstrom lässt hier Palmen und Lavendel wachsen. Und es wirkt, als würden in diesem Klima nicht nur Blumen aufblühen, sondern auch die Menschen. Auf dem berühmten Wanderweg, der in der Realität ein schmaler Trampelpfad ist, kommt man schnell ins Gespräch und bekommt dabei mal anrührende, mal skurrile Geschichten zu hören. Ein Ehepaar aus der Gegend erwandert sich den Coast Path seit der Pensionierung, jedes Wochenende einen neuen Abschnitt. Manche Engländer nehmen sich wochenlang frei dafür, andere beginnen als Jugendliche und wandern weiter, wann immer das Leben es zulässt.

Sich zu orientieren, ist bemerkenswert einfach. „Sea to the right, land to the left“ lautet die Regel. Immer in Sichtweite des Meeres schlängelt sich der Weg die Steilküste hinauf und hinunter. Oben auf den Klippen wird der Wanderer mit spektakulären Ausblicken auf Buchten und kilometerlange, goldene Sandstrände belohnt. Auf der Landseite als Kontrast ein Rosamunde Pilcher-Film, dort blüht es auf den Wiesen, der Ginster duftet und der Gesang der Feldlerche übertönt die tosenden Wellen.

Der Norden: Kulinarik und Künstler zwischen Newquay und St.Ives (66 Kilometer)

In die Küstenstadt Newquay kommen Surfprofis aus aller Welt, gleichzeitig bieten die elf langen Sandstrände beste Bedingungen für Anfänger. Direkt am Strand hat Spitzenkoch Jamie Oliver ein Restaurant eröffnet, denn die kornischen Hummer gelten als die besten der Welt. Auf diesem Abschnitt des South West Coast Path sind auch unterwegs die Einkehrmöglichkeit nie weit entfernt und die leichten Wanderungen sind ein guter Einstieg. Sie führen meist über flache Kuppen und bei Ebbe kann man teilweise am Strand entlang spazieren.

Diese Wanderroute von Natours Reisen endet am fünften Tag da, wo eine andere beginnt: im berühmten Fischerort St. Ives Seit über 200 Jahren lassen sich Künstler aus aller Welt von dem besonderen Licht inspirieren – Maler, Bildhauer und sogar Schriftsteller. Darunter berühmte Namen wie der des Bildhauers Henry Moore, des Malers Piet Mondrian und der Schriftstellerin Virginia Woolf. Werke von William Turner und Anders Zorn zeigt ein Ableger der Londoner Tate Gallery direkt am Strand.

Der Westen: Bergbau und eine berühmte Klippe zwischen St. Ives und Penzance (65 Km)

Westlich von St. Ives durchquert der Wanderer die überraschend malerische Minenlandschaft von Bottalack, die als UNSESCO-Weltkulturerbestätte ausgezeichnet wurde. Die Ruinen der alten Pumpwerke und Schornsteine ragen über der Steilküste auf. In den Minen, deren Stollen bis tief unter den Meeresspiegel reichen, wurde nach Zinn, Silber und Erz gegraben. An stürmischen Tagen, so heißt es, hörten die Bergleute über ihren Köpfen die Felsen auf dem Meeresboden rumoren. Und von den Ehefrauen der Kumpels wurden die „Cornish Pasties“ erfunden, herzhaft gefüllte Teigtaschen, die sich für Wanderer als leicht zu transportierende Mahlzeit eignen.

Land´s End, der westlichste Punkt Großbritanniens, ist für alle Besucher Cornwalls ein Muss. Wer das kommerzielle Erlebniszentrum links liegen lässt und dem Küstenpfad folgt, wird mit tollen Ausblicken belohnt. Hinter Land’s End kommt für viele Kilometer nur noch das raue Meer.

Der Süden: Kornische Riviera zwischen Penzance und The Lizard (45 Km)

An der Südküste, in einer Bucht am Eingang des Ärmelkanals, liegt die Stadt Penzance. Dem Golfstrom verdankt die Stadt an der kornischen Riviera ihr Klima, in dem eine üppige, teilweise subtropische Vegetation gedeiht. Palmen säumen die lange Strandpromenade und im Stadtpark, dem Morrab Garden, wachsen sogar Bananen und Baumfarne. Die Tierwelt erleben Wanderer zurück auf dem Küstenwanderweg: Robben und mit etwas Glück auch Wale, Delfine oder einen „Riesenhai“, der bis zu zehn Meter lang werden kann. Kulturelles Highlight ist die Festungsinsel St. Michael´s Mount in der Bucht von Penzance. Sie wurde nach ihrem nordfranzösischen Gegenstück gestaltet und als Festung, Kloster und Adelswohnsitz genutzt. Von dort sind es noch knapp vierzig Kilometer bis The Lizard, Großbritanniens südlichster Landspitze und Endpunkt der dritten individuellen Wanderung mit Natours Reisen.

Wer die Highlights des South West Coast Path lieber in der Gruppe und mit Guide erleben will, auch das ist mit Natours-Reisen von Mai bis September möglich.

Reisedaten: Drei verschiedene Küstenabschnitte stehen zur Auswahl. Im Preis zwischen 549 und 625 Euro sind enthalten: 5 oder 6 Nächte im DZ mit Frühstück, Gepäcktransport, deutschsprachige Unterlagen incl. Kartenkopien. Reisetermine täglich. Einzelzimmerzuschlag ab 200 Euro.
Reisetermine: täglich


Weitere Informationen
Natours Reisen,
Potsdamerstraße 51,49088 Osnabrück, Telefon:0541-347 518 94
info@natours.de, www.natours.de

Dienstag, 4. April 2017

Mit Mitoura die Pyrenäen von Barcelona nach Bilbao erwandern


Pyrenäen: Nur zwei Autostunden von Barcelona entfernt erinnern Schluchten an den Grand Canyon. Foto: Sebastian Wasek, Huber Images

Mit Mitoura die Pyrenäen von Barcelona nach Bilbao erwandern:

Zwei Metropolen, zwei Meere und ein Gebirge

Wismar und Hamburg, April 2017 (gr): Zwei Metropolen, zwei Meere und ein Gebirge. Das können Urlauber auf einer zwölftägigen Wanderreise mit dem Spezialveranstalter Mitoura erleben. Die Tour startet in der Mittelmeermetropole Barcelona und endet in Bilbao am Atlantik, in beiden Städten verbringen die Teilnehmer jeweils zwei Nächte. Dazwischen liegen sechs Wandertage in den Nationalparks der Zentralpyrenäen und die Erkundung des Val d´Aran, einem Tal, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Die Wanderungen sind für Teilnehmer mit durchschnittlicher Kondition geeignet, drei Reisetermine zwischen Ende Juni und Oktober sind exklusiv für Alleinreisende reserviert.

Rund zwei Autostunden von Barcelona entfernt tun sich Schluchten auf, die an den Grand Canyon erinnern und Wanderpfade mit Blick auf rund 200 Gipfel über 3.000 Meter. In den spanischen Pyrenäen zeigt die Bergwelt ihren ursprünglichen Charakter – und ihre Größe. Das ist das Kontrastprogramm zu den Tagen in Barcelona. Die katalanische Metropole am Mittelmeer erkunden die Reisenden auf den Spuren Antoni Gaudís; ein Abstecher führt bei Joan Miró vorbei.

Fünf Wanderungen mit dem deutschsprachigen Mitoura-Guide führen in die beiden spanischen Nationalparks der Zentralpyrenäen, in denen Braunbären, seltene Tiere wie der sagenumwobene Bartgeier und 300 Schmetterlingsarten zu Hause sind. Der Name des einzigen Nationalpark der Provinz Katalonien, dem Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, bedeutet gewundene Gewässer. Umgeben von imposanten Bergketten folgen die Wanderer dem Fluss Riu Escrita. Mit knapp 200 Seen und unzähligen Bächen spielt das Wasser hier eine Hauptrolle und verwandelt die Landschaft in eine Hochgebirgsidylle mit sommergrünen Laubwäldern und saftigen Almwiesen.

Die Wanderreise verbindet Stadturlaub und Naturerlebnis auf einzigartige Weise. Nur 300 Kilometer von Barcelona entfernt liegt das Val D’Aran, das die Gruppe an zwei Tagen erkundet. Ein Tal mit einsamen Naturwegen und urigen Gebirgsdörfern, umgeben von zerklüfteten Dreitausendern. Erst seit 50 Jahren verbindet ein Tunnel das Tal mit der Außenwelt, erhalten geblieben sind kleine Dörfer, genügsame Menschen und eine spektakuläre Natur. Von hier reicht der Blick bis zum Pic de Aneto, mit 3400 Metern der höchste Berg der Pyrenäen. Der Jahrhunderte langen Abgeschiedenheit verdanken die Bewohner ihre eigene Sprache, das Aranesische und Gerichte wie die Olla Aranesa, ein Eintopf aus Bohnen, Kichererbsen, Wurst und verschiedenen Fleischsorten.

Am Nachmittag des siebten Tages wird die Gruppe mit einer Panoramafahrt auf den  Ordesa-Nationalpark eingestimmt. Im mittelalterlichen Bergstädtchen Torla liegt das gemütliche Edelweiß Hotel, in dem die Gruppe dreimal übernachtet. Das Hotel wird seit fast einem Jahrhundert von derselben Familie geführt. Der deutsche Name Edelweiß wurde vom Großvater der heutigen Besitzer gewählt, weil er deutsche Gäste ganz besonders schätzt und die Pflanze auch in seiner Heimat ideale Bedingungen findet. Der Nationalpark Ordesa  mit dem Gebirgsmassiv Monte Perdido ist seit 30 Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Muss für alle Naturfreunde ist der Wanderklassiker im Herzen des Ordesa mit Aussicht auf eine Reihe von Dreitausendern, inklusive dem „Monte Perdido“ mit 3355 Metern.

Auf dem Weg nach Bilbao legt die Gruppe einen Halt in Pamplona ein. Schließlich hat die Stadt am Jakobsweg mit Hemingways Buch „Fiesta“ und seiner Vorliebe für den Stierlauf ein literarisches Denkmal bekommen. In Bilbao ist die Reise zu Ende. In der Hauptstadt des Baskenlands bestaunen die Teilnehmer die Titan-Hülle des weltberühmten Guggenheim-Museums für zeitgenössische Kunst und machen einen Bummel durch die Altstadt. Oder faulenzen nach den erlebnisreichen Wandertagen ganz entspannt an den Stränden von Getxo.

Leistungen: Im Preis von 1939 bis 1959 Euro sind u.a. enthalten: 11 Übernachtungen im DZ mit Frühstück und 7 x Abendessen, EZ Aufschlag 300 Euro. Stadtrundgänge und sieben geführte Wanderungen, deutschsprachige  Reiseleitung. Flug ab Düsseldorf nach Barcelona und ab Bilbao retour.
Reisetermine: 18 Termine zwischen Ende Juni und Mitte Oktober.


Weitere Informationen
Mitoura,
Neustadt 41, 23966 Wismar, Telefon: 03841 - 2524504,
info@mitoura.com, www.mitoura.com,