Montag, 14. Juli 2014

Infos zu Reisen nach Peru

Infos zu Reisen nach Peru


Peru liegt im Westen Südamerikas und grenzt an gleich fünf südamerikanische Staaten. Im Norden an Kolumbien und Ekuador, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien und im Süden an Chile. Die Küstenregion liegt am Pazifik. Mit einer Fläche von 1.285 Millionen qkm ist Peru fast doppelt so groß wie Frankreich. Seine Einwohnerzahl liegt knapp unter 30 Millionen. Das Gebiet von Peru unterteilt sich in Küstenregion, Hochgebirge und Waldgebiet. Die Küstenregion am Pazifik nimmt 12 % der Gesamtfläche ein, das Hochgebirge, die Anden, ungefähr 28 % und den weitaus größten Teil nimmt der Regen- und Nebelwald mit 60 % ein.

Inkatrail bei Rundreise in Peru

Das Klima lässt sich in zwei Bereiche einteilen: Trockenzeit und Regenzeit, wobei diese Zeiten in den drei Regionen zu unterschiedlichen Zeiten vorherrschen. Während die Küstenregion ein ganzjähriges gemäßigtes Klima aufweist mit durchweg trockenen 20 bis 29 Grad, sind die Temperaturen in den Anden kühler, je höher man kommt. Auf einer Höhe von bis zu 2.000 m liegt die Durchschnittstemperatur bei 25 Grad. Bis 3.500 m wechseln sich heiße Tage und kalte Nächte ab. Selten über 0 Grad steigt das Thermometer ab 5.000 m.

Reisevorbereitungen

Für Reisen nach Peru sind keine Visa notwendig. Lediglich der Reisepass muss für sechs Monate gültig sein, bei der Einreise. Bei einer Rundreise durch Peru sollte sichergestellt sein, dass die Aufenthaltsdauer im Pass der Länge der Rundreise entspricht.

Empfohlene Impfungen für Peru sind:
Gelbfieber (besonders bei Reisen in das Amazonasgebiet)
Hepatitis A
Bei Langzeitaufenthalten:
Hepatitis B
Tollwut
Typhus

Land & Leute

Neben besonders vielen Ureinwohnern verfügt Peru über eine außerordentlich artenreiche Flora und Fauna aufgrund der drei verschiedenen Regionen. Die Küstenregion lockt nicht nur mit vielen Fischarten, sondern auch mit Pelikanen, Kormoranen und Möwen. Alpakas und Lamas gibt es ebenso wie Kondore und Flamingos, die im Hochland beheimatet sind. Der artenreiche Regenwald beheimatet Pumas, Kaimane, Süßwasserdelfine, Jaguare, Tapire und noch vieles mehr. Trotz reicher Reserven wichtigster Rohstoffe wie Erdöl, Kupfer, Zink und vielem mehr leidet die Bevölkerung unter bitterster Armut. Um sich mit der vielfältigen Bevölkerung verständigen zu können, kann der Besucher nur in touristischen Zentren auf Englisch setzen. Die zwei Amtssprachen des Landes sind Spanisch und Quechua, eine Indianersprache.

Strassenhändlerin in Peru

Bekannt ist Peru auch für besondere Speisen und Getränke. Es gibt leckere Fruchtsäfte, die man sich nicht entgehen lassen sollte und das Bier ist sehr empfehlenswert. Ein wenig mehr Experimentierfreude sollte man bei den Speisen an den Tag legen, denn Meerschweinchen, Alpakasteaks und Rinderherz sind nicht jedermanns Sache. Kochbananenknödel mit Speck vielleicht schon eher und natürlich die schmackhaften Obstsalate.

Unbedingt beachten muss der reisefreudige Gast, dass der Besitz von Coca-Tee bei der Einreise nach Deutschland verboten ist. Ebenso sollte jeglicher Kontakt zu Drogen vermieden werden, denn die Strafen sind mit 2 bis 25 Jahren Gefängnis hoch und müssen in Peru verbüßt werden.

Sicherheit

Streiks und Straßenblockaden sind in Peru nichts Besonderes und gerade bei einer Rundreise in Peru sollte damit gerechnet werden. Ansonsten gilt bei Reisen nach Peru, was bei allen Reisen gilt: Gesunden Menschenverstand einschalten und Hab und Gut nicht zur Schau stellen. Peru ist ein Entwicklungsland und auch, wenn die Menschen hier ehrlich ihr Geld verdienen und hart dafür arbeiten, sollte man dies niemals vergessen.