Sonntag, 8. Juli 2018

Schlickschlitten-Wältmeisterschaft im Watt


Schlickschlitten-WM: Etwa genauso viele Frauen wie Männer sind jedes Jahr im Sommer dabei; auch Urlauber dürfen mitmachen. Foto: Jonas Kalkoff

Schlammschlacht am 18. August im ostfriesischen Greetsiel:


Schlickschlitten-Wältmeisterschaft im Watt


Schortens und Hamburg, Juli 2018 (gr) Wenn Frauen und Männer in bunten Kostümen auf hölzernen Gefährten durch das Watt pflügen, ist wieder Schlickschlitten-Wältmeisterschaft. Sauber bleibt dabei keiner im ostfriesischen Greetsiel: Beim Wettrennen fliegt den rund 150 Teilnehmern der Matsch nur so um die Ohren. Tausende Zuschauer verfolgen das schmutzige Treiben von oben auf dem Deich.

Ein Knie auf den Schlitten aufstützen, mit dem anderen Bein Schwung holen, und los geht’s. Sobald sich die Nordsee am 18. August bei Ebbe zurückgezogen hat, treffen sich die sogenannten Wattlethen zum Wettkampf. Kostümiert als Wikinger, als Meerjungfrau oder Legomännchen versuchen sie mit den schweren Schlitten möglichst schnell durchs Watt zu gleiten. Rund 150 Teilnehmer sind einzeln und in der Teamwertung dabei, etwa genauso viele Frauen wie Männer; auch Urlauber dürfen mitmachen.

Das Wettrennen im Wattenmeer hat seinen Ursprung in einer alten Tradition: Früher gelangten die Fischer bei Ebbe per Schlickschlitten zu ihren Reusen, um den Fang einzusammeln – und mussten richtig schnell sein, um nicht von der Flut eingeholt zu werden. Heute stehen Spaß und Wettkampfgeist im Mittelpunkt; fantasievolle Kostüme und aufwendig gestaltete Schlitten bringen ebenfalls Punkte. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und Dänemark, sogar Franzosen und Österreicher wurden schon in die Kunst des Schlickschlittenfahrens eingeweiht. Auch Urlauber konnten bereits respektable Plätze belegen, der Sieg jedoch gehörte bisher den einheimischen Teams. Sogar die Politik macht sich dafür gern schmutzig: Amtierender Wältmeister ist Johann Saathoff mit seinem Team Rathaus. Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aurich-Emden will seinen Titel im kommenden Sommer verteidigen. 

Die 35. Schlickschlittenrennen-Wältmeisterschaft - so die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung - findet am 18. August 2018 in Upleward bei Greetsiel statt, die Erlöse kommen der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, dem Verein Leukin e.V. für leukämiekranke Kinder und dem Elternverein für krebskranke Kinder zugute.

Nähere Informationen zur Schlickschlittenrennen-Wältmeisterschaft gibt es hier:
https://www.die-nordsee.de/schlickschlittenrennen 

Weitere Informationen
Die Nordsee GmbH
Olympiastraße 1
26419 Schortens
Tel.: 04421 - 956 09 90
kontakt@die-nordsee.de
www.die-nordsee.de

Samstag, 5. Mai 2018

Paddelurlaub in Norwegen und Italien


Lofoten: Die Kanuten gleiten durch einsame Schärengärten, unterwegs zeigen sich mit etwas Glück Robben, Seeadler und Papageientaucher. Foto: Tobias Kostial

Paddelurlaub in Norwegen und Italien


Kajakreisen für Einsteiger und Könner


Osnabrück und Hamburg, April 2018 (gr) Die geführten Kajaktrips von Natours Reisen in Norwegen und Italien sind Naturabenteuer, bei denen Einsteiger, aber auch fortgeschrittene Kanuten voll auf ihre Kosten kommen. Ab Mitte Juni geht es zu den Lofoten und – ganz neu – durch den idyllischen Hardangerfjord. Im Spätsommer und Herbst stehen Sardinien und Elba auf dem Programm.


Lofoten: Kombitour aus Kajak, Fahrrad und Wandern (15 Tage)

Zweihundert Kilometer nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens liegt die Inselgruppe der Lofoten mit ihren schroffen Steilküsten. Sie gehört zu den europäischen Traumrevieren für Seekajak-Paddler. Zu Fuß, im Kajak und mit dem Fahrrad erkundet die Gruppe mit Natours Reisen mehrere der Inseln. Vor der Kulisse weiß betupfter Berge gleiten die Kanuten vorbei an malerischen Fischerdörfern und durch einsame Schärengärten. Unterwegs zeigen sich mit etwas Glück Robben, Seeadler, farbenfrohe Papageientaucher und vielleicht sogar Schweinswale, die Delfinen ähneln. Abwechslung zum Kajak bringen Wanderungen auf alten Küstenpfaden und Radtouren zu versteckten Stränden. Ein Highlight unterwegs ist das Wikingermuseum Lofotr in Borg, vor über 1000 Jahren stand hier einer der größten Häuptlingshöfe der Wikingerzeit. Als Kombitour mit Radtouren und Wanderungen ist diese Reise gut geeignet für Kajak-Einsteiger, die noch nicht sicher sind, ob das ihr Sport ist. Der Ablauf kann den Wünschen der kleinen Gruppe angepasst werden, ortskundige Reiseleiter geben Tipps für individuelle Ausflüge. Die Teilnehmer übernachten an beiden Standorten in landestypischen Holzhäusern.
Preis für 15 Tage 1860 Euro, Reisezeit Mitte Juni bis Mitte August


Hardanger: Sieben Fjorde auf einen Streich (15 Tage)

Entstanden ist er in der Eiszeit: Der Hardangerfjord, Norwegens Obstgarten, mit seinen Seitenarmen. Durch sieben tiefblaue Nebenfjorde gleiten die Seekajaks als bunte Farbtupfer, überragt von Bergen mit über 1.000 Metern Höhe. Gletscher und Wasserfälle werfen sich die Berghänge hinunter, idyllische Ortschaften und abgeschiedene Bauernhöfe säumen das Ufer. Das alles erleben die Teilnehmer bei dieser neuen Kajaktour von Natours Reisen hautnah, bei gutem Wetter werden kurzentschlossen die flachen Steinplatten am Ufer für ein Sonnenbad angesteuert. Der Reiseverlauf wird den Wetterbedingungen und dem Können der Gruppe angepasst, deshalb  ist die Tour auch gut für Einsteiger geeignet. Für erfahrene Paddler stehen Solokajaks zur Verfügung. Abends schlägt die Gruppe die geräumigen Doppelzelte auf Zeltplätzen und in der freien Natur auf und kocht zusammen, morgens zieht der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee durch das Lager.
Preis für 15 Tage 1598 Euro, Reisezeit Mitte Juni bis Anfang August


Sardinien: Sonne, Strand und Seekajak (14 Tage)

Ein Traumrevier für Kanuten zwischen Steilküsten und Badeplätzen: Sardinien, die italienische Insel, mit türkisblauem Wasser und endlos langen weißen Sandstränden. Versteckte Grotten und kleine Buchten scheinen wie unberührt, Bergziegen klettern mühelos zerklüftete Hänge empor und trotzdem ist es nicht weit bis zur nächsten Espresso-Bar. Die Kombination aus Badeurlaub und Kajaktour macht den besonderen Reiz dieser Reise aus. Am Anfang der Reise erklärt ein Guide einen Vormittag lang die Technik, Kenterübungen inklusive, denn die Paddeltour führt über das offene Meer. Mit den langsam steigenden Anforderungen kommen so auch Ungeübte zurecht. Ab Cala Gonone beginnt die Steilküste, der abenteuerliche Teil der Tour. Mit jedem Paddelschlag werden mehr Details in den steilen Felsen sichtbar: Höhlen, Abbrüche, Bäume, die sich in den Fels krallen. Über den Kanuten kreisen seltene Meerfalken, die pfeilschnell ins Wasser stoßen. Abends geht es zurück auf den Campingplatz – im Zelt verbringen die Reiseteilnehmer die Nacht unter dem klaren Sternenhimmel von Sardinien.
Preis für 14 Tage 1299 Euro, Reisezeit Mitte August bis Mitte September


Elba: Die Insel vom Wasser aus entdecken (14 Tage)

Schwarze Sandstrände, rote Felsen und weiße Kalkformationen, dazu das kristallklare blaue Wasser: Elba ist ein Fest der Farben. Geheimnisvolle Grotten verbergen sich an der Felsenküste und wecken den Entdeckergeist der Kanuten. Dazu Weinanbaugebiete, die sich mit Olivenhainen abwechseln – auf der italienischen Insel, die zur Toskana gehört, herrscht dafür ein perfektes Klima. Die Tagesetappen im Seekajak liegen zwischen zwei und sechs Stunden – je nach Wind und Wetter, nach Lust und Laune. Die Touren sind auch für Anfänger geeignet und für erfahrene Kajakfahrer gibt es einige Solokajaks. Unterwegs macht die Gruppe in Porto Azurro mit seinen mächtigen Festungen Halt, im Badeort Marina di Campo und in der quirligen Inselhauptstadt Portoferraio, das mit seiner bewegten Vergangenheit eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte ist. Ein Muss für Genießer ist eine Auszeit in einem der vielen Cafés, wo die Lebensart der Elbaner deutlich zu spüren und zu schmecken ist. Die Teilnehmer übernachten in Doppelzelten auf Campingplätzen in Strandnähe.
Preis für 14 Tage 1295 Euro, Reisezeit Mitte Sepember und Ende Oktober


Weitere Informationen:
Natours Reisen
Potsdamer Str. 51
49088 Osnabrück
Telefon: 0541-347 518 94
Telefax: 0541-347 518 96
info@natours.de
www.natours.de

Dienstag, 20. März 2018

Drei niederländische Inseln und das Weltnaturerbe Wattenmeer


Watthoppen: Geradelt wird auf gut ausgebauten Radwegen, die oft direkt am Strand entlang und durch Dünengebiete führen. Copyright Foto: NBTC

Drei niederländische Inseln und das Weltnaturerbe Wattenmeer


Neu bei Natours: Watthoppen mit dem Fahrrad


Osnabrück und Hamburg, März 2018 (gr): Auf der einen Seite die Nordsee, auf der anderen Seite das Weltnaturerbe Wattenmeer, eine der letzten ursprünglichen Naturlandschaften Mitteleuropas. Damit punkten die fünf niederländischen Nordseeinseln. Natours Reisen, der Veranstalter von naturnahen Aktivreisen, bietet auf drei der Inseln individuelles „Watthoppen“ mit dem Fahrrad an – Gepäcktransport inklusive. Geradelt wird auf gut ausgebauten Radwegen, die oft direkt durch die großen Dünengebiete führen.

Terschelling, Ameland, Schiermonnikoog. Flache Sandstrände, mit Strandhafer bewachsene Dünen, die weiten Ausblicke über die Nordsee und in Richtung Küste das Wattenmeer. Bei Ebbe können Urlauber bei Wattwanderungen zuweilen sogar bis zum Festland laufen. Die raue Schönheit ist allen drei Inseln gemein, dennoch hat jede ihre ganz eigene Atmosphäre.

Ausgangspunkt mit zwei Übernachtungen ist das Hafenstädtchen Harlingen auf dem Festland. Die historische Innenstadt mit ihren roten Backsteinhäusern und von alten Lagerhäusern gesäumten Grachten ist Holland pur. Am nächsten Tag bringt eine Fähre die Radler zu einem Tagesausflug auf die Insel Terschelling. Dort führen die Fahrradwege innerhalb kurzer Zeit durch Wald, Dünen, Heide und Polderlandschaft. Zwischenstopp machen Urlauber gern am 400 Jahre alten Leuchtturm „Brandaris“, der noch bemannt ist. Wer möchte, macht seine eigenen Bonbons bei Doortje oder begleitet den Förster in die Möwenkolonie. Am dritten Tag geht es auf dem Festland am Wattenmeer entlang nach Holwerd, wo ein Schiff die Radreisenden nach Ameland übersetzt. Besonders schön ist die 27 Kilometer lange Tour von einem Ende der Insel zum anderen. Früher Ernstfall, heute Touristenspektakel: Mit etwas Glück kann man unterwegs erleben, wie zehn kräftige Pferde das historische Rettungsboot über den Strand und durch die Brandung ins Meer ziehen. Schiermonnikoog, die kleinste der niederländischen Inseln, wurde 2005 zum Nationalpark erklärt. Die autofreie Insel eignet sich besonders gut für eine Wattwanderung. Mit Kescher und Grabeforke ausgerüstet geleiten Wattenführer die Teilnehmer bei Ebbe über den weichen Meeresboden, um Wattwürmer, Garnelen, Fische und andere Tiere aus der Nähe zu betrachten. Ausgefallenes Strandgut und Muscheln bringt man am besten ins Museum, wo Inhaber Thijs de Boer die interessantesten Fundstücke ausstellt.
Zurück auf dem Festland durchqueren die Radler den vogelreichen Nationalpark Lauwersmeer und fahren weiter nach Pieterburen. Dort befindet sich das Seehundauffangzentrum von Lenie ‘t Hart, wo sich die Mitarbeiter seit 40 Jahren um die Aufzucht von gestrandeten und verletzten Seehunden kümmern. Besucher können die Pflege der Tiere aus nächster Nähe miterleben.

Der Clou der Fahrradtour: Nicht nur das Reisedatum, sondern auch die Fahrgeschwindigkeit, die Pausen, Zwischenstopps an interessanten Orten – alles kann frei gewählt werden. Wer möchte, kann die Tour um zwei Tage mit einem Aufenthalt auf der Insel Borkum verlängern. Oder man ergänzt den Radurlaub auf den Wattenmeerinseln um eine 4- oder 6-tägige Radtour in und um Amsterdam.

Reisedaten: Im Preise von 755 Euro sind enthalten 7 Übernachtungen mit Frühstück im DZ, Gepäcktransport, Routenbeschreibung mit Karten, Fährverbindungen laut Routenbeschreibung. Extra: Mietrad 100 Euro oder E-Bike 170 Euro.
Reisetermine: April bis Ende September

Weitere Informationen:
Natours Reisen
Potsdamer Str. 51
49088 Osnabrück
Telefon:0541-347 518 94
Telefax:0541-347 518 96
info@natours.de
www.natours.de

Mittwoch, 17. Januar 2018

Inselhopping in Weiß-Blau: Die Kykladen mit dem E-Bike


Kykladen: Die Reise beginnt und endet auf Santorin, der bekanntesten Insel der Kykladen. Foto: Natours Reisen

Neu bei Natours Reisen


Inselhopping in Weiß-Blau: Die Kykladen mit dem E-Bike


Hamburg und Osnabrück, Januar 2018 (gr): Häuser wie Würfelzucker, Kapellen mit azurblauen Kuppeln und weiße Windmühlen inmitten von tintenblauem Meer. Die Inseln der Kykladen wurden als Motiv auf Fotokalendern weltberühmt, mit Natours Reisen können Urlauber jetzt vier davon mit dem E-Bike erkunden. Im Frühjahr und Herbst bietet der Spezialveranstalter von naturnahen Aktivreisen jeweils zwei Termine an. Geradelt wird auf verkehrsarmen Nebenstrecken und Strandwegen – Inselhüpfen mit dem Schiff, Gepäcktransport und Begleitbus inklusive.

Santorin, Naxos, Paros und Anti-Paros heißen die Inselperlen. Jede hat ihren eigenen unverwechselbaren Charme und doch gibt es viele Gemeinsamkeiten: Die verwinkelten Ortschaften, in denen jede Wegbiegung ein neues Fotomotiv hervorzaubert. Der Meltemi, der als trockener Wind in Richtung Kreta bläst und stets heiteres Wetter mit sich bringt. Die windgereinigte Luft, die für klare Sicht sorgt und die Landschaften in einem einzigartigen Licht erstrahlen lässt. Nicht umsonst werden die Kykladen als „Inseln des Lichts“ bezeichnet.

Die fünfzehntägige Reise ist in acht Tagesstrecken unterteilt, die zwischen 32 und 69 Kilometern lang sind. Der Clou: Wem das Gelände doch mal zu hügelig wird, nimmt einfach die Zusatzkraft des E-Bikes in Anspruch. Auf den aussichtsreichen Wegen können die Radler die Insellandschaften in all ihrer Vielfalt erleben: mal spröde und karg, mal grün und fruchtbar. Unterwegs werden Zeugnisse der Antike ebenso erkundet wie Relikte aus byzantinischer und venezianischer Zeit. Auch ein Besuch in der bedeutendsten Tropfsteinhöhle der Kykladen steht auf dem Programm. Für die meisten Tage haben die Guides lange Badepausen an einem der vielen Strände eingeplant. Ein Kleinbus mit Fahrradanhänger begleitet die Gruppe auf den Touren, Mitfahren ist jederzeit möglich.

Die Teilnehmer wohnen auf jeder Insel in charmanten, familiär geführten Hotels, die in der für die Kykladen typischen verwinkelten Architektur erbaut wurden. Außer am freien Tag nehmen sie täglich mindestens eine Mahlzeit gemeinsam in einer gemütlichen Taverne ein. Die Reise beginnt und endet auf Santorin, der bekanntesten Insel der Kykladen. Ihre spektakuläre Form verdankt sie einem Vulkanausbruch um 1450 v.Chr. Für den letzten Tag hat Natours Reisen ein extra Highlight eingeplant: eine Wanderung am Kraterrand entlang zum Dorf Oia an der Westspitze, bei der man das berühmte magische Licht der Kykladen noch einmal ausgiebig genießen kann.

Reisedaten:

Im Preis von 1.590 Euro sind u.a. enthalten: 14 Nächte im DZ in guten Hotels mit Frühstück, Radwanderführung und Reiseleitung durch zwei ortskundige deutsche Reiseleiter, Sämtliche Transferkosten ab/bis Santorin. Sehr gute E-Bikes in vier Rahmengrößen, EZ und Flug auf Anfrage.

Reisetermine: 09.05 - 23.05. und 06.06 - 20.06.2018. Weitere Termine ab Ende August.

Weitere Informationen:

Natours Reisen
Potsdamer Str. 51
49088 Osnabrück
Telefon:0541-347 518 94
Telefax:0541-347 518 96
info@natours.de
www.natours.de

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Frühling versteckt sich auf Menorca und in Andalusien


Ruta Occidental: Die Gebirgsregion im Naturpark Sierra de Grazalema gehört zu den landschaftlich reizvollsten Wandergebieten Andalusiens. Foto: Mitoura

Beim Wandern dem deutschen Restwinter entfliehen:


Der Frühling versteckt sich auf Menorca und in Andalusien


Wismar und Hamburg, Dezember 2017 (gr): Bei milden Temperaturen auf Menorca oder durch Andalusien wandern. Wer die warme Jahreszeit nicht abwarten kann, ist bei Mitoura genau richtig. Der Spezialveranstalter von naturnahen Aktivreisen bietet im März, April und Mai drei Wanderungen in den Frühling an. Auf Menorca geht es quer über die Insel und in Andalusien gibt es zweimal einen Mix aus Städteurlaub und Wanderungen in wenig bekannten Regionen.


Menorca: Auf dem „Weg der Pferde“ die Küste entlang (8 Tage)

Quer über die Insel und hinein in den Frühling. Ab Ostern lädt Mitoura zu einer Wanderreise nach Menorca. Oft geht die Gruppe auf dem erst vor wenigen Jahren freigegebenen „Camí de Cavalls“. Der historische Pferdeweg, der an der Küste entlang rund um die Insel führt, wurde seit dem Mittelalter von den Einheimischen genutzt, um nach Piraten und anderen Eindringlingen Ausschau zu halten. Ausblicke auf weiße Sandstrände und das tiefblaue Mittelmeer lassen den deutschen Restwinter schnell vergessen.
Menorca gilt bis heute als Geheimtipp, Bettenburgen und Autobahnen gibt es hier nicht. 1993 erklärte die Unesco Mallorcas kleine Schwester zum Biosphärenreservat. Zwei Regionen prägen die Insel: die Berge der „Tramuntana“ und das sanfte Hügelland „Migjorn“. Entsprechend abwechslungsreich sind die vier- bis sechsstündigen Touren für Wanderer mit durchschnittlicher Kondition. Letzte Station der achttägigen Reise ist Ciutadella, die frühere Hauptstadt der Insel. Elegante Stadtpaläste und die imposante Kathedrale zeugen von der Vergangenheit als Bischofsstadt.

Wandern im unbekannten Andalusien - Ruta Oriental (12 Tage)

Auf uralten Pfaden durch die Alpujarra, Europas einzige Wüste und einsame Strände im Naturpark "Cabo de Gata“. Ab Ostern führt diese 12-tägige Trekkingreise des Spezialveranstalters Mitoura in das unbekannte Andalusien. Zum Eingewöhnen gibt´s Bekanntes: Málaga, Kulturmetropole an der Costa del Sol und Geburtsstadt Picassos, und Granada mit der weltberühmten maurischen Palastanlage Alhambra. Danach geht’s weiter abseits der Touristenströme: Auf uralten Pfaden und Reitwegen wandert die Gruppe fünf Tage lang quer über die Gebirgszüge der Alpujarras am Südhang der Sierra Nevada und hinein in die entlegenen Winkel der andalusischen Gebirgswelt – die schneebedeckten Gipfel der Dreitausender immer im Blick. Auf dem Weg nach Trevélez, dem höchstgelegenen Dorf Spaniens, das berühmt für seinen luftgetrockneten Serranoschinken ist, wandert die Gruppe über Gebirgsweiden und durch Kastanien- und Mandelhaine. Übernachtet wird in den berühmten „weißen Dörfern“.
In starkem Kontrast zu den Hängen der Alpujarras präsentiert sich die Wüste von Tabernas: Die einzige Wüste Europas bei Almería hat als Western-Drehort Karriere gemacht. Schon Pierre Brice, Clint Eastwood, Terence Hill und Bud Spencer hinterließen hier ihre Fußabdrücke im Sand. Ganz im Südosten Andalusiens liegt der Naturpark "Cabo de Gata". Die viele Millionen Jahre alte Vulkanlandschaft und die nahezu unberührte Küste gelten noch als echter Geheimtipp. Dort wandern und baden die Reiseteilnehmer, bevor sie die Reise in den Cafés, Bars und Restaurants von San Jose ausklingen lassen.

Andalusische Kontraste - Ruta Occidental (12 Tage)

Geschichtsträchtige Städte mit quirligen Tapabars, karstiges Gebirge und einsame Strände an der Küste des Lichts. Im April und Mai zeigt diese Wanderreise des Spezialveranstalters Mitoura in einer Mischung aus Naturerlebnissen und City breaks die Kontraste im Westen Andalusiens. Grün und vegetationsreich präsentiert sich die Heimat der berühmten schwarzen Schweine: die Gebirgsregion im Naturpark Sierra de Grazalema gehört mit ihrer typischen Karstlandschaft, den steil aufsteigenden Kalksteinwänden, Olivenhainen, Kork- und Steineichenwäldern zu den landschaftlich reizvollsten Wandergebieten Andalusiens. Ganz anders ist die Natur an der Costa de la Luz, die Küste des Lichts. Hier gibt es im Frühjahr kaum Touristen, an der Atlantikküste mit dem gelbwarmen Licht wandert die Gruppe über endlos lange Strände, menschenleere Pinienwälder und Dünen.
Unterwegs gibt es immer wieder geschichtsträchtige und kulinarische Erkundungen in den Städten Córdoba, Ronda und Málaga, der Heimat Picassos. Der zehnte Tag ist frei, dann entspannen die Wanderer am goldgelben Sandstrand von Zahara de los Atunes oder fahren nach Conil de la Frontera, dem weißen Dorf am Meer. Zum Schluss heizt Sevilla, die Stadt des Don Juan und der Carmen, mit ihrer Lebensfreude den Reiseteilnehmern noch einmal richtig ein. Wer den Aufstieg auf den 97 Meter hohen Kirchturm der Giralda gleich neben der Kathedrale geschafft hat, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über ganz Sevilla belohnt. Und hat sich den letzten Besuch in einer Tapasbar wahrlich verdient.


Reisedaten:


Best Menorca Wandern (8 Tage), Trekkingtour durch Menorca: Im Preis ab 1439 Euro sind u.a. enthalten: 7 Übernachtungen im DZ (2 x in Mahón und 3 x in Ciutadella in Hotels und 2 x in Es Mercadal in einer Pension) mit Frühstück und 6 x Abendessen. Fünf geführte Wanderungen, max.14 Teilnehmer. Flug ab Düsseldorf. Andere Abflughäfen und EZ gegen Aufpreise möglich.
Reisetermine: 18.03.-25.03.18, 30.03.–06.04.18 (Ostern), 2 achttägige Termine im April + 2 elftägige im Mai.

Best Andalusien Wandern Ruta Oriental (12 Tage): Im Preis ab 1879 Euro sind u.a. enthalten 11 Übernachtungen im DZ in Hotels, Pensionen und Appartements entlang der Route mit Frühstück und 9 x Abendessen. Acht geführte Wanderungen, Ausflüge und Stadtrundgänge. Flug ab Düsseldorf nach Málaga und von Almería zurück. Andere Abflughäfen und EZ gegen Aufpreis.
Reisetermine: 10.03.-21.03.18, 24.03.–04.04.18 (Ostern) und weitere Termine im April (und bis Mitte Juni)

Best Andalusien Wandern Ruta Occidental (12 Tage): Im Preis ab 1889 Euro sind u.a. enthalten 11 Übernachtungen im DZ in Hotels entlang der Route mit Frühstück und 7 x Abendessen. Acht geführte Wanderungen, Ausflüge und Stadtrundgänge. Flug ab Düsseldorf nach Malaga und von Sevilla zurück. Andere Abflughäfen und EZ gegen Aufpreis.
Reisetermine: 07.04.–18.04.und 28.04. -09.05.2018


Weitere Informationen
Mitoura,
Neustadt 41, 23966 Wismar, Telefon: 03841 - 2524504,
info@mitoura.com, www.mitoura.com,

Dienstag, 5. Dezember 2017

Wandertouren in Italien, auf Korfu und in Armenien


Cinque Terre: Die fünf Dörfer der Cinque Terre krallen sich in den schroffen Fels der ligurischen Küste. Foto: Natours Reisen

An Ostern dem deutschen Restwinter entfliehen:


Wandertouren in Italien, auf Korfu und in Armenien


Osnabrück und Hamburg, Dezember 2017 (gr): Natours Reisen, der Spezialveranstalter von naturnahen Aktivreisen, weiß, wo der Frühling bereits Ende März zu finden ist und bietet über Ostern Wanderreisen in der Cinque Terre, auf Sardinien und auf Korfu an. In Armenien darf die Wandergruppe die Ostertraditionen im ältesten christlichen Land miterleben. Weitere Termine für alle vier Reisen werden im Mai angeboten.

Sardinien: Die Insel mit sardischen Augen entdecken

Steilufer, weiße Sandstrände, wilde Natur und Meer soweit das Auge reicht. Wer mit Natours Reisen Ende März in den Osten Sardiniens fährt, wird die spektakulärste Region der Insel kennenlernen. Die Teilnehmer wohnen an der Küste, fünf Tage in Cala Gonone und die letzten zwei Tage weiter südlich, in Santa Maria Navarrese. Gleich die erste Wanderung führt durch einen würzig duftenden Pinienwald hinauf zu einem Hügel mit Blick über die Bucht von Biderosa. In den folgenden Tagen wandert die Gruppe jeweils drei bis vier Stunden über Hochebenen, auf denen Ziegen und Schafe grasen, und Küstenwege mit Meerblick, macht Pause in malerischen Dörfern und steigt hinauf zu einem der typischen Steintürme der alten sardischen Nuraghenkultur. Sandra, die deutsche Reisebegleiterin, ist mit einem Sarden verheiratet. Sie kennt (fast) alle Geheimnisse der Insel und ist bereit, sie zu teilen: die einsamsten Badebuchten, die tiefsten Schluchten und die schönsten Cafés, wo sich schnell ein Plausch mit Einheimischen ergibt. Ein besonderes Highlight für Foodies ist der Besuch bei Maria in ihrer Küche. Die Freundin der Reiseleiterin verrät ihr Familienrezept für „culurgiones“ und zeigt, wie man die mit Käse und Kartoffeln gefüllten Teigtaschen macht und wie man es anstellen muss, damit die Füllung nicht ins Kochwasser läuft.

Cinque Terre: Auf Höhenwegen die Aromen des Frühlings genießen

In diesem Teil Liguriens ist es Ende März schon wieder richtig warm. Während der Wanderungen mit Natours Reisen an Ostern genießen die Teilnehmer die Düfte und Aromen des Frühlings und die intensiven Farben der Frühblüher. Dazu leuchtet das Meer azurblau weit unterhalb der Höhenwege, die die fünf Dörfer der Cinque Terre verbinden. Einst Trutzburgen gegen Piratenüberfälle, krallen sie sich in den schroffen Fels der ligurischen Küste. Corniglia ist das ursprünglichste. Um ins Dorf zu gelangen, muss man 365 langgezogene Stufen erklimmen - für jeden Tag des Jahres eine. Die verwinkelten Gassen sind autofrei, statt Abgasen liegt der würzige Duft von Thymian und Minze in der Luft. Reisebegleiterin Petra, für die diese Region eine zweite Heimat geworden ist, wählt die abwechslungsreichsten Strecken von 2,5 bis 5 Stunden Länge aus und erzählt unterwegs Geschichten aus der Region und von ihren Bewohnern. So fallen die stetigen Auf- und Abstiege kaum auf. Abends rundet ein Gläschen Zitronenlikör "Limoncino" oder Weinlikör "Sciacchetrà" auf einer lebhaften Piazzetta den perfekten Wandertag ab. Übernachtet wird bei Marina und Lidia, die ihre Elternhäuser in zauberhafte Pensionen voller Charme verwandelt haben.

Korfu: Wandertouren in göttlicher Ruhe

Korfu steht für Badeurlaub, aber für Wanderer ist die griechische Schönheit immer noch ein Geheimtipp. Ende März herrscht sogar an den Stränden eine von den Göttern gegebene Ruhe. Mit Natours Reisen gehen Wanderer über die Osterfeiertage auf eine 10-tägige Entdeckertour in den urwüchsigen Nordwesten der Insel. Küstenwege und steile Bergpfade wechseln sich ab mit schattigen Wäldern aus Eichen, Ulmen und vier Millionen Olivenbäumen. Es blüht allerorts mal gelb, mal weiß – ein bunter Wildblumenteppich breitet sich in dieser Jahreszeit vor den Wanderern aus. Reisebegleiterin Bettina kennt viele Wege, von denen selbst manche Inselbewohner noch nichts gehört haben.
Die Länge der einzelnen Etappen liegt zwischen acht und 18 Kilometern, das macht Appetit. Jeden zweiten Abend kommen Maria und ihre Mama Olga aus dem Dorf Makrades in die Pension und kochen ganz traditionell: Spinatpita, Fisch, Bohneneintopf, Stifado. Einfache Bauernkost, aber immer eine große Auswahl und mit vielen Wildkäutern. Sonst wird in Tavernen mit Meerblick gespeist, an einem Abend dürfen die Gäste sogar helfen, wenn Fischer Thomas in der Vrachos Taverne seinen Fang zubereitet.

Armenien: Ein Land wie ein Freilichtmuseum

Auf der Karte ist Armenien gerade mal so groß wie Brandenburg. Die fast 6000 Jahre alte Besiedlungsgeschichte des kleinen Landes zwischen Orient und Okzident füllt jedoch ganze Bibliotheken. Das hoch gelegene Gebiet mit seiner grandiosen Bergwelt ist eine uralte Kulturlandschaft, in die sich mehr als 5.000 Baudenkmäler schmiegen. Die prächtigen Bauten und eine einzigartige Flora und Fauna machen das älteste christliche Land zu einem riesigen Freilichtmuseum. Natours Reisen lädt bei der Wanderreise über die Osterfeiertage zum Kennenlernen der Ostertraditionen und zu Begegnungen mit der gastfreundlichen Bevölkerung. Da das Wetter in höheren Lagen im März noch kalt sein kann, weicht das Programm der Reise von den Terminen im Mai etwas ab. Die mystische Kultstätte Karahunj mit ihren prähistorischen Steinkreisen ist jedoch ebenso dabei wie der griechisch anmutende Sonnentempel Garni und das UNESCO-Felsenkloster Geghard, das über einer Schlucht thront. Bei fünf leichten bis mittelschweren Wanderungen mit dem erfahrenen Guide erkundet die Gruppe immer wieder frühchristliche Sakralbauten, Klöster und Kirchen. Der große Sewansee liegt wie eine blaue Perle mitten im Land. Im Hintergrund ziehen imposante, mit Schnee bedeckte Gebirgsketten die Blicke auf sich. Und über allem thront der Ararat, der heilige Berg, an dem die biblische Reise der Arche Noah glücklich geendet haben soll.
Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung lockern das Besichtigungsprogramm immer wieder auf. In Eriwan nimmt die Gruppe am Osterabend zusammen mit armenischen Christen an einer Zeremonie teil, die Lichtlöschung genannt wird. Am nächsten Tag bekommen die Reisenden Gelegenheit, das Osterfest in der Kathedrale von Etschmiadsin, der ältesten Kirche Armeniens, mitzufeiern. Am Ostermontag lädt eine Familie in Eriwan zum Abendessen. Denn wer keine Brüderschaft mit einem Armenier getrunken hat, der war nicht wirklich dort.


Reisedaten:


Sardinien: Im Preis von 1.398 Euro sind u.a. enthalten: Flug ab Köln nach Olbia, 7 Übernachtungen im DZ im familiären Hotel mit HP und sechs geführte Wanderungen, EZ-Zuschlag.
Reisetermine: 31.03. - 07.04.18 (Ostern) und 26.05 - 02.06.18

Cinque Terre: Im Preis von 898 Euro sind u.a. enthalten: 7 Übernachtungen im DZ (kleine Pension) mit HP sowie geführte Wanderungen und Nationalparkpass. EZ-Zuschlag, Anreise Flug/Bahn auf Anfrage.
Reisetermine: 30.03. - 06.04.18 (Ostern) und 19.05. - 26.05.18, 15.09. - 22.09.18

Korfu: Im Preis ab 1.250 Euro.(an Ostern 10 Tage für 1.850 Euro, im Mai einwöchig für 1.250 Euro) sind u.a. enthalten: Flug ab Frankfurt, 9 oder 7 Übernachtungen im DZ mit Meerblick, VP mit Abendessen in traditionellen Restaurants und Tavernen und geführte Wanderungen. EZ-Zuschlag.
Reisetermine: 24.03. - 02.04.18 (Ostern) und 05.05. - 12.05.18, 12.05. - 19.05.18, 19.05. - 26.05.18

Armenien: Osterreise 12 Tage. Im Preis von 1.990 Euro sind u.a. enthalten: Flug ab Frankfurt nach Jerewan, Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel, in Privatpensionen und einem Familienhotel, alle Übernachtungen im DZ mit Du/WC. Deutschsprachige Reiseleitung und Wanderführer. EZ-Zuschlag.
Reisetermine: .24.03. - .04.04.18 (Osterreise) und 20.05. - 03.06.18, (2.280 Euro für 15 Tage) 


Weitere Informationen:

Natours Reisen
Potsdamer Str. 51
49088 Osnabrück
Telefon:0541-347 518 94
Telefax:0541-347 518 96
info@natours.de
www.natours.de

Dienstag, 26. September 2017

Im Lesachtal den Alpenwinter neu entdecken

Lesachtal: Das rund zwanzig Kilometer lange Hochtal ist ein stilles Wintermärchen. Foto: Erwin Soukup

Auf Schneeschuhen oder Langlaufskiern im naturbelassensten Hochtal:

Im Lesachtal den Alpenwinter neu entdecken


Osnabrück und Hamburg, September 2017 (gr) Das Lesachtal in Kärnten war wegen seiner abgeschiedenen Lage lange unentdeckt vom Tourismus. Heute gilt die Grenzregion im Süden Österreichs als das naturbelassenste Hochtal der Alpen. Im Winter regiert dort die Stille auf unverspurten Hängen, tief verschneiten Almwiesen und schneesicheren Loipen. Der Spezialveranstalter Natours Reisen bietet von Januar bis Ende März Schneeschuh- und Langlaufwochen im Lesachtal an.

Beim Schneeschuhwandern über verschneite Hänge stapfen oder mit Blick auf die Karnischen Alpen auf schneesicheren Loipen dahingleiten. Das rund zwanzig Kilometer lange Hochtal ist ein stilles Wintermärchen. Elektrisches Licht hielt hier erst 1957 Einzug, Bettenburgen und trubelige Pisten gibt es auch heute nicht. Urlauber genießen stattdessen herrliche Bergpanoramen und das Gefühl, diese grandiose Natur einen kurzen Moment für sich ganz alleine zu haben.

Schneeschuhwandern im schönsten Hochtal der Alpen
Die Woche beginnt für die Gruppe gemütlich mit einer Einstiegswanderung, es folgen vier Tagestouren mit einheimischen Wanderführern, die sich auch abseits der Wege bestens auskennen. Schneeschuh-Neulinge können gut mithalten, allerdings ist etwas Kondition nötig, denn es geht oft bergauf. Immer weiter hinauf, der Sonne, dem Himmel und dem Gipfel entgegen. Das Highlight ist am vorletzten Tag die Gipfeltour zum 2.122 Meter hohen Gamskofel.

Langlaufen auf schneesicheren Loipen
Die Woche beginnt mit einem Schnupperkurs: Ein Langlauflehrer gibt Tipps zur Technik und verrät kleine Kniffe, wie es sich leichter läuft. Tagsüber haben die Langläufer Gelegenheit, auf eigene Faust kürzere oder längere Touren zu unternehmen. Auf der 60 Kilometer langen Grenzlandloipe beispielsweise, die als eine der schönsten und schneesichersten Loipen im Alpenraum gilt. Und wer die Mischung aus Skilanglauf und Präzisionsschießen selbst ausprobieren will, kann das jeden Donnerstag im Biathlonzentrum in Obertilliach tun.

Nach den anstrengenden Tagen in kristallklarer Bergluft werden müde Muskeln mit Sauna oder Kräuerbädern verwöhnt. Zwei Mal pro Woche wird im Garten das Hot Tube mit Talblick angeheizt. Gastgeber Erwin Soukup und seine Familie arbeiten schon lange nach den Slow Food Kriterien. Bereits zum Frühstück gibt es hausgemachtes Brot und Marmeladen, Milch und Käse haben die Kühe von ihrem Hof geliefert. Abends wird in komfortabel-bäuerlicher Atmosphäre ein Menü mit regionalen Spezialitäten serviert. Wer möchte, kann sich von den Gastgebern anschließend die Kunst des Schnapsbrennens erklären lassen – natürlich mit Verkostung.

Langlaufwoche: Im Preis von 689 Euro/ Person sind enthalten: 6 Übernachtungen im Appartement, Halbpension (Frühstück und Abendessen) und Lunchpakete, Langlaufausrüstung, Loipenkarte, zweistündiger Schnupperkurs. Einzelzimmerzuschlag 90 Euro.
Termine: Neun Reisetermine von Januar bis Ende März 2018
Schneeschuhwoche: Im Preis von 725 Euro/ Person sind enthalten: 6 Übernachtungen im Appartement, Vollpension, 5 geführte Wanderungen, Schneeschuhausrüstung. Einzelzimmerzuschlag 90 Euro.
Termine: Neun Reisetermine von Januar bis Ende März 2018


Weitere Informationen:
Natours Reisen
Potsdamer Str. 51
49088 Osnabrück
Telefon:0541-347 518 94
Telefax:0541-347 518 96
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